Startseite » Reiseinformationen

Reiseinformationen

Reisezeit:

Von Weihnachten bis Ostern und im Hochsommer kommen die meisten der jährlich rund sieben Millionen Touristen nach Hawaii. Ruhiger und schöner ist die Nebensaison: Im Frühjahr und Herbst sinken die Preise, und der Aloha Willkommensgruß fällt herzlicher aus.

Zeitunterschied:

Im gesamten Archipel gilt die Hawaii-Zeit, der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt minus 11 Stunden, da in Hawaii nicht auf Sommerzeit umgestellt wird, während der europäischen Sommerzeit 12 Stunden.

Klima & Temperaturen:

Wie es sich für ein Südseeparadies gehört, hat Hawaii tatsächlich das ganze Jahr über ein ideales Klima: Im Winter liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 26, im Sommer bei knapp 30 Grad. Nicht so sehr die Jahreszeit bestimmt das Wetter im Land des ewigen Frühlings, sondern die Lage: Jede Insel hat eine windabgewandte, wüstenhaft trockene Seite und eine tropisch grüne, feuchte Luvseite. Wenn es also mal regnet, fährt man einfach in einen anderen Teil der Insel, denn dort scheint höchstwahrscheinlich die Sonne. Nur zur Regenzeit im Dezember und Januar kommt es überall auf den Eilanden zu längeren Niederschlägen. Der blaue Pazifik um die Inseln ist im Sommer angenehme 26 bis 28 Grad warm, im Winter wird das Wasser schon mal 24 Grad „kalt“.

Sonne:

Hawaii liegt auf dem Breitengrad der Sahara, die extrem klare Luft und das Wasser verstärken die Intensität der Sonneneinstrahlung noch. In den ersten Tagen ist daher Sonnencreme mit mindestens Faktor 12-15 Pflicht. Vorsicht, wenn Sie Medikamente einnehmen: Viele Antibiotika verstärken die Lichtempfindlichkeit der Haut, so dass man noch schneller einen Sonnenbrand bekommt. Im prüden Amerika ist das nahtlose Bräunen verpönt. Zwar wird mittlerweile an den einsameren Stränden zumindest oben ohne geduldet, aber nur an ganz wenigen abgelegenen Beaches wie etwa Little Makena Beach auf Maui, können Sie sich hüllenlos bräunen.

Flug nach Hawaii:

Die Linienflüge werden von Lufthansa/United, Delta Air Lines, American Airlines sowie in machen Fällen mit einer renommierten Fluggesellschaft durchgeführt. Bitte seien Sie 2 Stunden vor Abflug am Eincheckschalter des Flughafens, von dem Sie abfliegen. An Bord erhalten Sie Mahlzeiten sowie ein umfangreiches Serviceangebot. Sitzplatzwünsche teilen Sie uns bitte mit der Buchung schriftlich mit. Wir weisen darauf hin, dass diese nur als Wunsch behandelt werden kann, nicht als Garantie. Als Freigepäck stehen Ihnen pro Person 2x23 kg Gepäck zur Verfügung. Die exakten Maße und Bestimmungen erhalten Sie zusammen mit Ihrem Flugschein. Bei Innerhawaiianische Flügen sind max. 2 Gepäckstücke mit 22 kg pro Person möglich, sonst Aufpreis. Die Flüge nach USA und Hawaii sind ausschließlich Nichtraucherflüge. Abflüge finden täglich ab Deutschland statt. Viele Flüge von Deutschland nach Hawaii machen unterwegs eine Zwischenlandung in Städten wie Los Angeles, San Francisco, New York, Chicago, oder Philadelphia. Ist man sicher gelandet, muss man als erstes wieder einige Fragen bzgl. der Einreise beantworten. Danach muss man sein Gepäck vom "Baggage Claim" abholen, um es dann wieder am Flughafenschalter der Airline für den Weiterflug zum Zielort einzuchecken. Dort angekommen, kann man ohne weitere Einreise,- oder Zollformalitäten erledigen zu müssen, sein Gepäck abholen, und sich auf den Weg zum Taxi oder Mietwagenschalter machen. Wichtigstes Transportmittel zwischen den Inseln ist das Flugzeug. Aloha Airlines, Aloha Island Air und Hawaiian Airlines bieten vom Drehkreuz Honolulu aus täglich zahlreiche Flüge zu allen Inseln an. Preis je Flugstrecke: ca. 85 $, Sondertarif mit Vorausbuchung ca. 68 $.

Visum, Pass:

Für Deutsche, Osterreicher und Schweizer genügt zu einem Hawaiiaufenthalt bis zu 90 Tagen der gültige Reisepass. Nur wer länger als drei Monate bleiben möchte, muss sich vorab ein Visum beim nächstgelegenen US-Konsulat besorgen. Bei der Einreise werden alle Zoll- und Passformalitäten bereits am ersten Flughafen in den USA erledigt. Manchmal wird die Vorlage eines Rückflugtickets und der Nachweis ausreichender Reisefinanzen verlangt. Der Weiterflug nach Hawaii ist danach ein Inlandsflug.

[Details zu den Einreisebestimmungen]

I-94WZollerklärung

EU: Handgepäck-Neuregelung gilt ab 6. November

Die neuen Vorschriften für das Handgepäck von Fluggästen treten am Montag, dem 6. November 2006 in Kraft. Die Richtlinien der EU entsprechen weitgehend den Vorgaben der US-Behörden, die seit Ende September für alle Flüge in die und aus den USA bestehen.
Nach den neuen einheitlichen Regelungen wird die Mitnahme von Flüssigkeiten, Gels und Cremes auf 100 Milliliter pro Behältnis beschränkt. Diese müssen in einem verschließbaren, transparenten Plastikbeutel mit einem Volumen von maximal einem Liter verstaut werden und an der Sicherheitskontrolle separat vorgezeigt werden. Pro Passagier darf ein Beutel mit an Bord genommen werden.
Passagiere können aber Alkohol, Parfüms und andere Flüssigkeiten nach der Sicherheitskontrolle an den Gates und im Flugzeug kaufen. Das gilt allerdings nicht für Flüge in die USA. Dort gelten die strengeren Vorschriften.
Die Regeln gelten für alle Flüge mit Abflugflughafen innerhalb der Europäischen Union, der Schweiz, von Norwegen und Island sowie auf allen Flügen aus den USA und Kanada.

USA untersuchen Notebooks der Reisenden

US-Behörden haben damit begonnen, Daten von den Festplatten einreisender Flugpassagiere zu kontrollieren und zu speichern, hat die FVW erfahren. Entsprechende Berichte haben bereits zu Protesten des Geschäftsreiseverbands Acte in Washington geführt.

Alle Reisenden auf dem Weg in die USA oder bei der Ausreise sollten sich bewusst sein, dass die US-Behörden ihre Notebooks inspizieren dürfen. Das hat die FVW beim internationalen Geschäftsreiseverband Association of Corporate Travel Executives (Acte) erfahren. Travel Manager aus den USA haben darüber berichtet. Besonders Geschäftsreisende sollten deshalb sehr sorgsam mit ihren auf den mobilen Rechnern gespeicherten Informationen umgehen, denn diese dürfen von den Sicherheits- und Zollbehörden eingesehen und auch heruntergeladen und gespeichert werden.


Individuelles Reisen:

Pro Insel genügt außer auf Big Island jeweils ein Hotel als Standort, denn die Entfernungen für Ausflüge sind kurz. Zur Hochsaison ist auf jeden Fall Vorausbuchung empfehlenswert und meist auch preisgünstiger. Im Frühjahr und Herbst kann man auch vor Ort günstige Unterkünfte finden. Für den Badeurlaub in Waikiki ist ein Mietwagen überflüssig, zumal Oahu ein hervorragendes Busnetz besitzt. Auf den anderen Inseln jedoch ist zum Reisen und Besichtigen ein Leihwagen unerlässlich. Es empfiehlt sich, die Flüge zwischen den Inseln und die Mietwagen bereits vorab zu buchen, denn dann sind Steuern und die vor Ort sehr teuren Versicherungen bereits inklusive.

Wie viel Zeit benötigen wir für eine Reise nach Hawaii?

Je mehr Zeit Sie für Ihren Hawaii-Aufenthalt einplanen, desto mehr unterschiedliche Inseln werden Sie erleben. Bitte machen Sie nicht den Fehler und rechnen damit, pro Tag eine Insel bereisen zu können.
Berücksichtigen Sie die unterschiedlichen Größen der Inseln und den Zeitaufwand, der für Abgabe und Anmietung eines PKW,
für den Flug zwischen den Inseln und für das Aus- und Einchecken in den Hotels nötig ist. Wir empfehlen Ihnen, mindestens drei Nächte pro Insel einzuplanen.

Unterkunft:

Hawaii lebt vom Tourismus und entsprechend gut ist die Infrastruktur: Die Palette der Unterkünfte reicht von luxuriösen Strandhotels und Golfresorts bis hin zu preiswerten Gästehäusern umrahmt von idyllischen Gärten. Alle großen Hotelketten wie Sheraton, Hyatt oder Westin sind auf den Inseln vertreten. Größte hawaiische Hotelkette sind die »Outrigger Hotels« mit knapp 30 guten Mittelklassehäusern Die meisten Hotels stehen am dichtbebauten Strand von Waikiki, wo die überwiegende Mehrheit der Pauschalbesucher schläft. Individueller wohnt man auf den anderen Inseln: in schönen Apartmentanlagen oder auch in hübschen Bed&Breakfast-Häusern, die über zahlreiche Agenturen zu buchen sind. Camping: Einfach ausgestattete Zeltplätze gibt es ausschließlich in den National und State Parks sowie in einigen Bezirksparks. Sie dienen vorwiegend den Wanderern, und für die State Parks sollte man sich vorab bei der Divison of State Parks (1151 Punchbowl St., Rom 310, Honolulu, HI 96 813) ein Permit besorgen. Wildes Campen ist nicht verboten, aber nicht ungefährlich und wird in besiedelten Gebieten nicht so gerne gesehen. Jugendherbergen: Lediglich in Honolulu befinden sich zwei Häuser der – American Youth Hostels. Hotels: Hotels aller Preis- und Qualitätskategorien gibt es fast überall auf Hawaii. Die meisten Hotels befinden sich jedoch in Waikiki. Es werden nicht nur unterschiedliche Zimmerausstattungen (z.B. standard room, junior suite), sondern auch - preislich differenziert - verschiedene Kategorien angeboten, die jeweils von der Lage des Zimmers abhängig sind (ocean view, partial ocean view, garden view usw.). Überall auf den Inseln verstreut gibt es auch preiswerte und schön ausgestattete Anlagen mit Ferienwohnungen (condominiums). Motels im typisch amerikanischen Stil gibt es dagegen fast gar nicht. Üblicherweise geht man in den Hotels in den USA davon aus, dass ein im voraus reserviertes Zimmer bis gegen 18.00 Uhr belegt wird. Sollte Ihnen dies einmal nicht möglich sein, informieren Sie das Hotel telefonisch über Ihre spätere Ankunft („late arrival“). Ansonsten gehen Sie das Risiko ein, dass Ihr Zimmer anderweitig vermietet wird, was gerade in der Hochsaison durchaus passieren kann. Wird direkt im Hotel ein Zimmer reserviert (ohne Vorausbuchung) richten sich in den USA die Preise im allgemeinen auf die Zimmereinheit und nicht auf die Anzahl der Personen, die das Zimmer in Anspruch nehmen. Gerade die größeren Hotels verfügen oft über Zimmer mit zwei Kingsizebetten, so dass man bei einer Belegung des Zimmers mit vier Personen recht günstig übernachten kann.

Auto:

Das Straßennetz der hawaiianischen Inseln ist gut ausgebaut. Um ein Auto zu mieten genügt der nationale Führerschein. Anschnallen ist Pflicht. Höchstgeschwindigkeit ist auf den Landstraßen meist 45 Meilen/h (72 km/h) oder maximal 55 Meilen/h (88 km/h), in Orten 35 Meilen/h (50 km/h). Die Verkehrsregeln gleichen denen in Europa. Es gibt jedoch einige Besonderheiten auf Hawaii: An Ampeln (sie stehen auf der anderen Seite der Kreuzung) darf man auch bei Rot nach rechts abbiegen, Schulbusse mit blinkender Warnanlage dürfen nicht passiert werden - auch nicht aus der Gegenrichtung. Mietwagen sind auf Hawaii recht preisgünstig (ab20 $ pro Tag, 90 $ pro Woche) und fast immer sind die gefahrenen Kilometer inklusive (unlimited milage). Mindestmietalter: 21 Jahre. Neben den großen Mietwagenfirmen wie Hertz, Dollar und Avis gibt es preisgünstige Regionalfirmen wie Aloha Funway Rentals (Tel. 8341016), die auch sehr gute Kartenbroschüren (Drives Guides) für ihre Mieter bereithalten. Es empfiehlt sich, den Wagen schon vorab zu reservieren und gleich am Flughafen zu übernehmen. Der amerikanische Automobilclub AAA hilft auch den Mitgliedern ausländischer Clubs bei Schwierigkeiten weiter (Mitgliedsausweis mitbringen!).Bei Problemen mit dem Mitwagen ist der Vermieter zu benachrichtigen . Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich den Kauf einer Kühlbox überlegen. Damit lassen sich neben den Getränken für unterwegs, z.B. Filme (Foto/ Video) kühl halten, da beim Parken in der Sonne z.T. sehr hohe Fahrzeuginnentemperaturen entstehen. Tipp: Am preiswertesten sind Schaumpolysteril-Behälter ( ab 3,25$ ) mit und ohne Henkel. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen und können problemlos am Ende des Urlaubs zurück gelassen werden.Für viele Museen, Attraktionen und sogar Restaurants gibt es Ermäßigungen bei Vorlage eines entsprechenden Coupons. Diese finden Sie z.B. in den vielen "herumliegenden" Werbebroschüren oder extra gedruckten Couponheften (Hotel, Restaurant, Tankstelle, Touristeninformationen, Concerce ...).

Öffentliche Verkehrsmittel auf Hawaii:

Nur auf Oahu besteht ein gut ausgebautes Busnetz. Der Schwerpunkt des Systems von „The Bus“ liegt im Großraum Honolulu, doch fährt auch eine Linie (Nummer 52) in vier Stunden rund um die Insel. Fahrplaninformation: Tel. 8 48-55 55. Preis je Fahrt: höchst preiswerte 1$. Auf allen anderen Inseln fährt man besser mit dem Mietwagen.

Heiraten auf Hawaii:

Hawaii bietet die schönsten Kulissen für die Traumhochzeit: Nötig ist nur der Reisepass und eine Heiratslizenz, die für 25 Dollar vom Marriage Licence Office des State Department of Health in Honolulu ausgestellt wird. Viele der Ressort-Hotels und der auf Hochzeiten spezialisierte »Wedding Planners« arrangieren ganz nach Wunsch eine Trauung am Strand, in einem lauschigen tropischen Garten, auf einer Segelyacht, auf einem Riff Unterwasser - oder sogar im Helikopter über dem Feuer spuckenden Vulkan.

Hawaiianische Küche:

Die Früchte des Meeres und die Kochstile vieler Einwanderergruppen prägen die Küche der Inseln. Frischer Fisch steht überall auf der Karte, zumeist unter exotisch-hawaiischen Namen wie ahi (Gelbflossen-Thunfisch), akule (Makrele) oder onaga (Red Snapper). Daneben sind aber amerikanische Steaks ebenso zu finden wie hervorragende japanische oder thailändische Kost. Kreativ und sehr gut ist die in den letzten Jahren entstandene »Pacific Rim Cuisine«, die hawaiische Variante der Nouvelle Cuisine. Sie vereint die Frischprodukte der Inseln mit asiatisch-europäischen Rezepten zu einem westöstlichen Mix. Authentisch althawaiische Gerichte wie Poi (Tarobrei) oder kalua pig (Schwein aus dem Erdofen) gibt es nur noch in einigen kleinen Lokalen und bei den traditionellen Luau-Festen.

Vulkan & Lavawandern:

Im Vulkangebiet auf Hawaii bzw. Big Island sollten Sie nicht die markierten Wegen verlassen. Die junge Lava ist scharfkantig und brüchig, die dünne Kruste kann unvermittelt einbrechen oder glühende Lava oberirdisch in Richtung Ozean fliesen und den Rückweg versperren. An der neuentstandenen Küste kommt es manchmal vor, dass ein hundert Meter langes Uferstück ins Meer abbricht.

Feste, Feiertage und Veranstaltungen:

In Hawaii gelten die üblichen amerikanischen Feiertage: Weihnachten, Ostern, Memorial Day (letzter Montag im Mai), Independence Day (4. Juli), Labor Day (erster Montag im September) und Thanksgiving (letzter Donnerstag im November). Größer gefeiert wird allerdings der Kamehameha Day am 11. Juni mit bunten Paraden in Honolulu, Lahaina und anderen Orten. Das ganze Jahr über gibt es an fast jedem Wochenende Feste der Einwanderergruppen, Bootsrennen und Hula-Festivals. Anfang Februar begehen die Chinesen ihr Neujahrsfest mit Drachentanz, zur selben Zeit wird in Honolulu der traditionsreiche Punahou Carneval veranstaltet. Mitte April tanzen beim Merry Monarch Festival in Hilo auf Big Island eine Woche lang die besten Hula-Tanzgruppen zu Ehren von König Kalakaua. Am Wochenende um den 4, Juli messen sich die hawaiischen Cowboys der großen Ranches bei Rodeos in Makawao auf Maui und auf der Parker Ranch von Big Island. Kailua-Kona auf Big Island richtet Anfang August das größte Angelturnier Hawaiis aus: das Hawaiian International Billfish Tournament. Bei den jeweils eine Woche dauernden Aloha-Festivals feiern die Inseln reihum von Mitte September bis Mitte Oktober die traditionelle Kultur mit Kanurennen, Hula-Wettbewerben und Strassenpartys. Mitte Oktober treten auf Big Island die Sportler zum berühmtesten Triathlon der Welt, dem »Ironman«, an.

Touristenfallen:

Vor allem in Waikiki werden den Touristen »Luaus« und »Polynesische Shows« angeboten meist ziemlich kitschige Spektakel, bei denen dunkelhäutige Darsteller(innen) Kriegsschreie ausstoßen und mit den Hüften wackeln. Die Amis scheinen diese Art der Unterhaltung zu lieben, ebenso wie die dazu angebotenen Buffetdinners mit zerkochter Massenware. Es gibt nur sehr wenige authentische Shows wie die kostenlose Kodak Hula Show die seit 80 Jahren jeden Di & Do in Waikiki stattfindet.

Trinkgelder, (Tips):

Im Restaurant ist das Bedienungsgeld nicht inklusive. Man lässt daher etwa 15 % des Rechnungsbetrages als tip auf dem Tisch liegen. Der Kofferträger im Hotel bekommt etwa 1 Dollar je Gepäckstück, für das Zimmermädchen lässt man bei der Abreise pro Aufenthaltstag etwa 2 Dollar liegen.

Banken und Geld:

Banken auf Hawaii sind meist von 10-15 Uhr geöffnet (freitags bis 17:30 Uhr). Sie lösen Reiseschecks (ausgestellt auf US-$) ein, doch nur die größeren Banken wechseln auch ausländische Währungen. In den Wechselstuben von Waikiki und am Internationalen Flughafen in Honolulu sowie in den größeren Hotels kann man (zu schlechtem Kurs) Euro in Dollar tauschen. Reisen Sie daher möglichst nur mit US-Dollar. Die Reisekasse sollten Sie auf mehrere Zählungsmittel verteilen. Etwa 100 Dollar Bargeld für die Ankunft, Reiseschecks in US-Dollar (sie werden überall in Läden, Tankstellen und Restaurants akzeptiert und man bekommt als Wechselgeld Bares zurück) für die täglichen Ausgaben sowie eine Kreditkarte (VISA, American Express oder Eurocard) für allgemeine und größere Ausgaben und auch für Notfälle. Kreditkarten werden überall in Hotels, Autovermietungen und Restaurants, meist sogar in den kleinsten Läden und Tankstellen angenommen. Eurocheques dagegen sind unbekannt. Mit Kreditkarten kann man sich auch bei Banken Bargeld auszahlen lassen. Allerdings sind dafür anfallenden Gebühren ziemlich hoch. Währung ist der amerikanische Dollar(= 100 Cents).Es gibt Banknoten (bills) zu 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar sowie Münzen (coins) zu 1 Cent (penny), 5 Cent (nikkel), 10 Cent (dime), 25 Cent (quarter) und 50 Cent (half dollar).

Einkaufen und Souvenirs:

Läden sind überwiegend Mo- Sa von 9.30-18 Uhr geöffnet; die großen Shopping-Malls in Honolulu von 10-22 Uhr und So 12-18 Uhr. Lebensmittel-Supermärkte und Touristen Stores sind meist auch abends und an Wochenenden offen. Fast alle Waren müssen vom fernen Festland importiert werden, und so liegen die Preise auf Hawaii rund 10-15 Prozent höher als in den übrigen USA. Sogar der Dutyfree-Verkauf von Designerklamotten, Gucci Taschen etc. ist kaum billiger als in Europa. Typischer und viel schöner sind echte hawaiische Andenken: Schalen aus feingemasertem Koa Holz, bemalte Tapa Rinden, Aloha Hemden - original nur aus Rayon oder Baumwolle und mit Knöpfen aus Kokosschalen oder Holz - und buntbedruckte Mu’umu’u-Wickelgewänder. Nette Mitbringsel sind auch Macadamia Nüsse, Marmelade aus Guaven, Honig von Kiawe Bäumen oder Kona Kaffee von den Plantagen auf Big Island. Sehr preiswert gibt es Ti-Pflanzen, kleine Aststücke, die zu Hause im Topf prächtig gedeihen. Frische Früchte, Ananas oder Papayas kauft man am besten erst am Flughafen, dort sind sie bereits fertig für den Export verpackt.

Steuern:

Eine Verkaufssteuer wird auf alle Einkäufe aufgeschlagen. Diese „sales tax“ wird erst beim Bezahlen hinzugerechnet, ist also z. B. auf der Speisekarte oder auf dem Preisschild im Laden noch nicht berücksichtigt. Bei Hotelübernachtungen wird teilweise eine Übernachtungssteuer aufgeschlagen.

Zoll:

Bei der Einreise sind Gegenstände für den persönlichen Gebrauch zollfrei. Pflanzen, Wurst, Obst und andere frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden. Erlaubt sind pro erwachsene Person 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1,1 Liter Spirituosen. Dazu noch persönliche Geschenke im Wert von maximal 100 Dollar.

Bei der Ausreise gilt: Bei einem Rückflug mit Zwischenlandung auf dem amerikanischen Festland dürfen keine frischen Lebensmittel oder Pflanzen (Ananas, Orchideen, Blumenkränze etc.) mitgenommen werden. Das Gepäck wird am Flughafen in Hawaii kontrolliert. Ausnahme: speziell verpackte Pflanzen und Obst, das zum Beispiel in den Flughafenläden erhältlich ist.

Post & Telefon:

Die Postämter haben Mo-Fr 9-17, Sa 8.30-12 Uhr geöffnet. Porto für Luftpostbriefe nach Europa: 50cent, Postkarten 40cent. Von Honolulu ist eine Karte etwa sechs bis acht Tage unterwegs, von den kleineren Inseln drei bis vier Tage länger. Kaufen Sie sich auf Hawaii / USA eine Telefonkarte (Phone Card) für ca.10$, dann brauchen Sie nicht die überteuerten Hoteltelefone benutzen. Alle Telefonnummern in den USA sind siebenstellig, dazu kommt für Ferngespräche noch eine dreistellige Vorwahl. Dieser area code ist für alle Hawaii-Inseln 808. Innerhalb der Inseln muss die Vorwahl nicht gewählt werden, man wählt bei Gesprächen zwischen den Inseln nur eine 1 vor der Nummer. Ortsgespräche aus der Telefonzelle kosten 25 Cent, bei Ferngesprächen gibt nach dem Wählen eine Computerstimme die Gebühr an. Achtung: In den Hotels werden oft horrende Aufschläge berechnet. Bei allen Telefonproblemen hilft der Operator 0 weiter, er vermittelt auch R-Gespräche (collect calls). Eine andere Besonderheit sind die gebührenfreien Nummern mit der Vorwahl 800, über die man Hotels oder Mietwagen reservieren kann. Vorwahl nach Deutschland: 011-49, Österreich 0 11-43, Schweiz 011-41, danach die Ortsvorwahl ohne die erste Null und dann die Rufnummer.

Gesundheit:

Die ärztliche Versorgung in Hawaii ist sehr gut - aber teuer. Daher sollte man für die Reise unbedingt eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Medikamente erhält man in der Pharmacy und im Drugstore.

Strom:

110 Volt, 60 Hertz. Einen Steckdosenadapter für den Fön oder Rasierapparat besorgen Sie sich am besten schon vorab zu Hause. Alle mitgebrachten elektrische Geräte müssen auf 110 Volt umschaltbar sein.

Kriminalität:

Hawaii ist ein vergleichsweise sicheres Reiseziel. Die Taxifahrer sind ehrlich, die Kellner verrechnen sich nicht häufiger als in Deutschland auch. Kriminalität ist höchstens in der Großstadt Honolulu ein Problem. Und wohin könnte ein Autodieb auf den Inseln schon fliehen? Trotzdem sollte man eine gesunde Vorsicht walten lassen. Also am Parkplatz keine Kameras offen im Wagen liegen lassen, und in den Städten nachts nicht alleine durch dunkle Straßen gehen.

Notruf:

911 auf Oahu und Maui. Auf den anderen Inseln Hawaii's wendet man sich an den Operator 0.

Konsulate

Deutsches Honorarkonsulat
2003 KaliaRd.,Apt. 1-I.,
Honolulu,
Tel. (808) 946-3819

Österreichisches Konsulat
1314 South King St., Suite 1260,
Honolulu,
Tel. (8 08) 9 23-8585

Schweizerisches Konsulat
4231 Papu Circle.,
Honolulu,
Tel. (808) 737-5297

© 2000-2004 by Marek Kraft Alle Rechte vorbehalten