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Maui " The Valley Island "

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Maui ist mit einer Fläche von insgesamt 1883 km² die zweitgrößte Insel des Archipels von Hawaii. Wegen der durch Erosion entstandenen flachen Landbrücke (Isthmus) zwischen den "West Maui Mountains" und dem Haleakala wird Maui auch als "The Valley Isle" bezeichnet (Da die Landbrücke von den beiden Bergregionen aus wie ein Tal aussieht).

Maui gehört zum amerikanischen Bundesstaat Hawaii und ist die größte Insel in Maui County. Letzteres umfasst auch die Inseln Lana‘i, Kaho‘olawe und Moloka‘i. Im Jahre 2000 zählte Maui insgesamt 117.644 Einwohner. Die größten Städte auf der Insel sind Kahului, Wailuku, Lahaina und Kihei.

Im Jahre 2002 zählte Maui insgesamt über zwei Millionen Besucher. Die wichtigsten Touristenzentren auf der Insel sind die Küsten zwischen Lahaina und Kapula sowie zwischen Kihei und Wailea. Während Oahu überwiegend von japanischen Touristen besucht wird, ist Maui bei Besuchern vom US-Festland und aus Kanada sehr populär.


Zu den vielen Sehenswürdigkeiten der Insel zählen die Road to Hana, der 110km² große Haleakala-Nationalpark, das Iao Valley, sowie die weltberühmten Surf- und Windsurfreviere im Norden von Maui (Ho'okipa, Jaws, Lanes, Spreckelsville, Kanaha).

Auf Meereshöhe herrscht in Maui ein über alle Monate des Jahres hinweg stabiles, tropisches Klima. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer zwischen 24 und 29 °C, im Winter etwa 2-4 °C darunter. Die Wassertemperatur des Pazifik liegt bei 24-27°C Die regenreichste Zeit ist von November bis April. Die jährlichen Niederschlagsmengen variieren aufgrund der Topographie der Insel beträchtlich. So gehört die Gipfelregion des West Maui Volcano mit ca. 10 m Regen pro Jahr zu den regenreichsten Orten der Erde, während in Kihei, das im Regenschatten des Haleakala liegt, jährlich lediglich 250 mm Niederschlag zu verzeichnen sind. Die Hurrican-Saison in Maui geht vom Spätsommer bis in den Herbst hinein. Der letzte Hurrican "Iniki" (1992) streifte Maui nur. Die weit häufigeren tropischen Winterstürme kommen meist aus südöstlicher Richtung. Solche Stürme werden als Kona-Sturm bezeichnet. Maui ist Tsunami-gefährdet. Ein gutes Warnsystem existiert seit Jahrzehnten. Jeder Tourist sollte sich vor Ort darüber informieren.

Haleakala Krater
Der Highway 378 führt bis auf ca. 3.040 m Höhe auf den Haleakala. Für die von Kahului aus ca. 50 Meilen (80 km) lange Strecke (via Haleakala Highway #37) benötigt man mindestens 1,5 Stunden. Oben angekommen erwartet den Besucher ein farbenprächtiges Panorama. Die Farbenvielfalt wird verursacht durch die je nach Zusammensetzung in rot, grün, blau oder gelb schimmernde Lava. Auf Wanderpfaden ist der über 1.000 m tiefe Krater gut begehbar. Hier findet man unter anderem die seltene Nene Gans und das sehr seltene Silberschwert, das nur am Gipfel des Haleakala Kraters vorkommt. Tagsüber ist der Berg oft in Wolken eingehüllt.

Die Straße um "East Maui" Road to Hana führt auf den östlichen ca. 50 Meilen über 54 Brücken und sehr vielen Kurven in eine Regenwaldregion mit Aussichtspunkten sowie hunderten von Wasserfällen, die teils in romantischen Teichen ("Pools") enden, die zum Baden einladen (zum Beispiel Ohe'o Gulch, Seven Pools). Folgt man der Straße nach Kipahulu, gelangt man nicht nur zum gleichnamigen Teil des Haleakala Nationalparks, sondern nach einer weiteren Meile auch zur letzten Ruhestätte des Luftfahrtpioniers Charles Lindbergh in der Nähe der Palapala Ho'omau Church.

Haleakala oder East Maui Volcano ist ein massiver Schildvulkan, der mehr als 75% der Fläche der Insel Maui, Hawaii einnimmt. Der Name Haleakala bedeutet auf deutsch "Haus der Sonne". Diesen Namen hat er vermutlicherweise der Tatsache zu verdanken, dass für die im westlichen oder zentralen Teil der Insel ansässigen Bewohner die Sonne über diesem Berg aufgeht.

Der Haleakala ist der einzige Vulkan des hawaiianischen Archipels außerhalb der Hauptinsel Hawai'i, der in den letzten 600 Jahren aktiv war. Bis vor wenigen Jahren wurde vermutet, dass der letzte Ausbruch etwa um 1790 stattfand. Neuere Radiokarbon-Messungen deuten allerdings darauf hin, dass die letzte Aktivität auf den Zeitraum zwischen 1450 und 1650 datiert werden muss.
Aufgrund der bemerkenswerten Klarheit und Trockenheit der Luft und der Höhe von über 3.000 Metern über dem Meeresspiegel eignet sich der Gipfel des Haleakala ähnlich wie der des Mauna Kea sehr gut als Standort von optischen Instrumenten. Experten aus aller Welt kommen in den "Science City" genannten Komplex, wo unter anderem Teleskope der Universität von Hawaii, der U.S. Air Force und anderer Organisationen betrieben werden. Das Advanced Electro-Optical System (AEOS) der Air Force ist mit einem Spiegeldurchmesser von 3,67 m das größte Teleskop auf dem Haleakala. Es war eines der ersten Teleskope, die mit einer adaptiven Optik ausgestattet waren. Damit ist es möglich, von Satelliten, die in 400 km Höhe vorbeifliegen, Aufnahmen mit einer Auflösung von ca. 10 cm anzufertigen. Auf dem Haleakala befinden sich außerdem noch Einrichtungen des Smithonian Institut und der nationalen Luftfahrtbehörde.

Kihei und die Südküste
Der sonnige Küstenteil an der Maalea Bay hat sich in letzter Zeit zu einem sehr beliebten Ferienzentrum entwickelt. Besonders Windsurfer schätzen die nachmittäglichen starken Winde von März bis Oktober. Von Kihei oder Wailea aus können Schnorchel und Tauchgänge in mehrere interessante Tauchreviere Mauis unternommen werden. Darunter befinden sich die Kraterinsel Molokini und ein mit Recht als Turtletown (Stadt der Meeresschildkröten) bezeichnetes Gebiet in Makena. In allen Gewässern um Maui kann man von November bis März Buckelwale beobachten, die hier zur Paarung und zum Kalben überwintern. Besonders die Maalea Bay (nur 15 m tief) ist bei den Walen beliebt (Bester Aussichtspunkt: McGregor Point). Beidseitig der Hauptstraße der South Kihei Road befinden sich die meisten Apartment Komplexe und Hotels. Noch weiter südlich schließt sich Wailea an, mit einigen der exklusivsten Hotels und Golfanlagen der Welt.

Lahaina
Der Name bedeutet "Gnadenlose Sonne" in hawaiianischer Sprache. Das alte Walfänger- und Plantagenstädtchen mit ca. 10.000 Einwohnern bemüht sich seinen Flair trotz Touristen und Kommerz zu bewahren.

Die schöne Lage in Lee (im Westen) der West Maui Montains veranlassten König Kamehameha I dazu, seinen Hof nach Lahaina zu verlegen.

Später wurde dann Lahaina der wichtigste Walfängerhafen im Pazifik. Blickfang ist der im Jahre 1873 gepflanzte Banyan Baum im Ortszentrum (ein "Ficus" Baum, dessen Krone fast 1 Hektar Fläche überstreicht). Einige Museen (zum Beispiel das Baldwin Home), die Carthaginian II (ein restaurierter Zweimaster) und der Wo Hing Temple, das "Prison" zeugen von der Vergangenheit der ehemaligen Inselhauptstadt.

Ebenso einen Besuch wert ist das Pioneer-Inn, eine über 100jährige Walfängerkneipe im Hafen von Lahaina, wo die Zeit stillzustehen scheint.

Paia
In der alten Zuckerrohrstadt (Paia Sugar Mill, 2000 stillgelegt) an der Nordküste der Insel treffen sich etwa seit 1980 die Windsurfer aus aller Welt. Paia liegt etwa in der Mitte zwischen den weltberühmeten Windsurfspots. Hier herrschen die besten Windsurf-und Surfbedingungen der Insel. Das Korallenriff "Spartan Reef" mit Wassertiefen von 1 Meter bis 30 cm lässt den berühmten "North Swell", die Dünung des Nordpazifik, nach einigen tausend Kilometer Reise and diesem Riff zu gewaltigen Wellen (=Surf) auflaufen. Die besonders von den Winterstürmen zwischen Japan und den Aleuten aufgewühlten Wogen brechen mehrmals jährlich, jeweils einige Tage am Northshore mit bis zu 20 m Höhe (Jaws). Aber auch an "normalen" Tagen im Winter (2-4 m Welle) sowie im Sommer (1-2 m Welle) ist die Kombination mit dem Passatwind (Tradewind) weltweit einmalig. Durch den Isthmus zwischen den 2000 m hohen West Maui Mountains und dem 3000 m hohem Haleakala wird der Passatwind (normal ca. 4 Beaufort) auf tagsüber 5-9 Beaufort beschleunigt. Dazu kommt auch der "Venturi-Effekt" des Haleakala, der an klaren sonnigen Tagen durch aufsteigende warme Luft im Westen wie ein gewaltiger Staubsauger wirkt. Ende März (PWA World Cup) und Anfang November (Aloha Classic) trifft sich die Weltelite der Windsurfer in Ho'okipa zu den beiden wichtigsten "Wave" Regatten.

Iao Valley
Direkt in der Verwaltungshauptstadt des County, Wailuku, beginnend führt die Iao Road in westlicher Richtung als Sackgasse ca. 5 Meilen in dieses schöne grüne, hochalpin anmutende Tal. Das Tal wird von den immergrünen Hängen der West Maui Montains umrahmt. Hier befindet sich der Kepaniwai County Park, eine Gartenanlage mit Pavillons und rauschenden Bächen.

Am Ende der Straße ragt schließlich das Wahrzeichen des Tales, die 370m hohe Iao Needle, ein Monolith, überwuchert von üppigem Dschungel, über dem Tal. Schöne Spazierwege führen entlang des Iao River zu einigen Aussichtspunkten. Wer mag, kann flussaufwärts abenteuerlichen Hiking Trails folgen.

 

Aloha Special Maui

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